Tag Archives: Psychologie

Gelesen im: Mai 2014

Tja, das war wohl nix. Also, so gar nix. Das erste Mal seit langem, dass ich in einem Monat so wenig bis fast gar nichts gelesen habe. Das lag aber nicht an fehlender Lust, sondern vielmehr fehlender Zeit. Abgesehen davon, dass ich seit etwa Mitte April meinen Führerschein mache (werde ja erst 32) und alleine schon wegen Theorie- und Fahrstunden weniger Zeit hatte, kamen auch noch 2 Deadlines zu Projekten dazu. Alles in Allem habe ich seit Wochen wenig mehr getan als schlafen, fahren, arbeiten und essen. Das bisschen Freizeit zwischendurch war nicht der Rede wert, jedenfalls konnte ich mich da kaum noch aufs Lesen konzentrieren. Und so wurde es nur ein einziges Buch, was zusätzlich auch noch nicht-fiktiv ist, wie die meisten anderen Bücher, die ich lese:

Lydia Benecke - Auf dünnem Eis, die Psychologie des Bösen

Das Buch liegt schon eine ganze Weile bei mir rum, aber bisher war mir mehr nach Romanen. Die sind leichter zu lesen, auch wenn die meisten auf Englisch waren…

Der Juni (oh Gott, es ist schon Juni?) wird hoffentlich etwas ergiebiger. Wenn ich mich nicht komplett vor meiner „neuen“ PS3 verkrieche…

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Das wars dann mit studieren…

Ich bin raus.
Endgültig durchgefallen, wenn die nicht noch irgendwo ein paar Punkte finden, durch die ich doch noch die zwei fehlenden Prozente bekäme, die mir zum Bestehen fehlen.
Frustriert? Ich? Ach was. Es ist gar nicht frustrierend, wenn man ausgerechnet in dem Teil der Prüfung durchfällt, für den man tatsächlich gelernt hat. Und der auf lange Sicht sowieso nicht wirklich wichtig ist und der überhaupt nur an der einen Uni gelehrt wird und sonst niemanden interessiert.

Gut, ich gebe zu: ich war faul. Und hatte einfach keine Erfahrung, was Lernen betrifft. Ich musste es früher nie, ich bekam auch so gute Noten. Und Zeit hatte ich sowieso immer viel zu wenig und wenn ich mal welche hatte, dann war ich krank, oder es waren 35°C oder so und ich war körperlich nicht in der Lage zu denken. Aber ich habe es am Ende echt versucht und mir für eben diesen einen Teil, den ich nicht bestanden habe, den Arsch aufgerissen. Und da habe ich mir Gedanken gemacht, dass es wenn, dann an den anderen beiden Teilen der Prüfung liegen würde. Haha.

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Ups? Muss mich ranhalten…

Ehm ja. Dass ich die letzten Wochen etwas faul war und das Studieren ein bisschen hab schleifen lassen, das war mir klar… aber dass es doch so  viel ist, was ich aufholen muss, das war mir nicht bewusst. Ich habe mit vielleicht 50-100 Seiten aus den Studienbriefen gerechnet und dazu eben „Geschichte der Psychologie“ (noch 150 Seiten), durch das ich mich seit April langsam durchquäle. Nicht mit 310 (!) Seiten plus Buch, wenn ich im Zeitplan bleiben will. Oh man.

Die nächsten Wochen werden definitiv wieder im Arbeitszimmer verbracht. Es wird sich nicht verabredet (außer IKEA jetzt am Samsag), es wird nicht weggefahren (außer um meine beste Freundin zu verabschieden) und auch nicht stundenlang Sushi zubereitet, wie die letzten Tage (auch wenns sehr lecker war *nomnom*). Und ich muss Napoleon knebeln, denn der hat mich in der letzten Zeit ordentlich vom Lernen abgehalten. Dass Musen auch immer dann aufmucken müssen, wenn man eigentlich gerade etwas Wichtigeres zu tun hätte, als an irgendwelchen Geschichten zu basteln -.-

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Quote 35

“What we see changes what we know. What we know changes what we see.” Jean Pieget

Quote 31

“We need more understanding of human nature, because the only real danger that exists is man himself … We know nothing of man, far too little. His psyche should be studied because we are the origin of all coming evil.” Carl Jung

Von wegen…

…zu glücklich zum Bloggen. Davon kann inzwischen nicht mehr wirklich die Rede sein.

Es war eine wirklich angenehme Abwechslung mal keine chronisch schlechte Laune und Depressionen zu haben, unerschütterlich jeden Mist ertragen zu können und das auch noch für längere Zeit. Ich kann mich nicht wirklich erinnern wann es das letzte Mal so war… so richtig wahrscheinlich irgendwann vor meinem ersten Schub vor inzwischen bald 8 Jahren. Oder ich habe es nie so wirklich realisiert, dass ich eine gute Phase hatte, weil ich vorher keine richtig schlimmen hatten, wie dieses Mal? Eigentlich auch egal.

Inzwischen ist dieses nette Hochphase jedenfalls leider wieder vorbei und ich bin wieder – wie sagt man so schön – emotional unausgeglichen. Was zur Zeit heißt, dass ich extrem gereizt bin, einfach gerne nur meine Ruhe haben würde, sie aber nicht bekomme. Jedenfalls nicht so, wie ich sie gerne hätte (einsame Hütte in den kanadischen Wäldern oder so). Und ich habe keine Ahnung warum! Eigentlich habe ich zur Zeit keinen Grund zur Klage, jedenfalls keinen, der vorher nicht auch da war (Arbeit z.B.).

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Zu krank/beschäftigt/glücklich zum Bloggen

Es ist jetzt mal wieder eine Weile her, dass ich hier etwas geschrieben habe und das hatte gleich drei Gründe:

  1. habe ich mich – letztlich relativ spontan – an der Fernuni Hagen für ein Psychologiestudium eingeschrieben und musste dafür in ziemlich kurzer Zeit sämtliche nötigen Unterlagen zusammensuchen. Kurz nach Einreichen der Bewerbung für ein Probestudium (da ich kein Abitur habe) wurde ich
  2. krank. Angina und anschließende fiese Erkältung – die immer noch nicht ganz angeklungen ist – haben mich 3 1/2 Wochen lang so aus den Socken gehauen, dass ich zwar surfen und Serien gucken konnte, aber um irgendeinen geraden Satz zu formulieren – egal ob nun Fiktion oder Blog – fehlte mir schlichtweg die Konzentration. Und dann gab es da noch
  3. Musik. Eine der Serien, die ich mir angeguckt habe, war „Lie To Me“. Einer der Darsteller ist Brendan Hines, der sich nebenher auch noch als Singer/Songwriter die Zeit vertreibt. Und eben diese Musik höre ich seit fast 5 Wochen durchgängig und kann einfach nicht aufhören, weil sie mich glücklich macht.

Schon komisch. Da bin ich mal nach langen Monaten im Auf und Ab (meisten „Ab“, also Depressionen) endlich mal für längere Zeit glücklich und hatte in der Zeit eigentlich nicht mal wirklich ein Bedürfnis danach zu schreiben. Viel lieber sah ich mir Serien an, hörte Musik und plante mein Studium. 

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