Tag Archives: NaNoWriMo 2013

Charakternamenssuche

Ich lasse jetzt mal unter den Tisch fallen, dass ich schon wieder das Gefühl habe, dass meine Story-Idee für den NaNoWriMo nicht wirklich umsetzbar ist, weil es entweder zu kitschig oder zu wenig Inhalt würde… aber das kann sich ja durchaus noch ändern. Ich kenne ja meine Pappenheimer, in diesem Falle meine Muse Napoleon.

Was sich aber nicht mehr ändern wird, ist der Vorname von der männlichen Hauptperson. Aus irgendeinem Grund bekomme ich den Namen „Simon“ nicht mehr aus dem Kopf, also muss er wohl so heißen. Die Protagonistin hingegen bereitet mir noch Sorgen… es soll einerseits kein Modename sein, andererseits auch nichts zu außergewöhnliches. Und sie einfach erstmal „Kim“ nennen will ich sie auch nicht, auch wenn das bei meiner 2011er-Geschichte ganz gut funktioniert hat, bevor die Dame in „Anna“ umgetauft wurde.

Ein paar mögliche Namen hätte ich schon, aber irgendwie… ja keine Ahnung. Es will einfach nicht so richtig „funken“:

  • Anita, Kurzform Anni. Mutter war ABBA-Fan, Vater wollte aber partout nicht Anni-Frid
  • Marika
  • Sila
  • Matilda
  • …?

Ich komme offensichtlich auch bei der Sache nicht weiter. Einen Monat habe ich noch, dann geht es los… Vorschläge für Namen und Titel nehme ich gerne an 🙂

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Titelsuche

Die Planungen für den NaNoWriMo gehen langsam voran und meine Idee reift so vor sich hin. Meine Muse Napoleon ist bereits wieder am Planen für eine Fortsetzung (natürlich, was sonst?), die ich aber noch nicht wirklich zulasse, denn wenn ich erstmal so anfange, dass wird das wieder nichts, wie ich aus Erfahrung weiß. Ich neige manchmal dazu zuviel zu planen, zu weit in die Zukunft zu denken, sodass ich am Ende beim aktuellen Projekt nicht weiter komme und stecken bleibe, weil ich gedanklich schon an einer anderen arbeite. Ein Beispiel dafür ist meine Malloy-Saga, die bereits aus geplanten 13/14 Geschichten besteht, obwohl ich beim Schreiben noch an der zweiten (wenn man eine Kurzgeschichte mitzählt) festsitze.

Was bei mir häufig als erstes oder zumindest ziemlich am Anfang bereits da ist, fehlt mir dieses Mal jedoch: ein Titel für die Geschichte! Vielleicht ist es eine leichte Form einer Zwangsstörung, aber ohne einen Namen fühle ich mich irgendwie gehemmt. Schließlich muss ich u.A. ein Dokument bzw. Projekt erstellen (ich arbeite seit etwa einem Jahr mit Scrivener, einem professionellem Programm, was perfekt für Autoren zugeschnitten ist, mit Tools zur Recherche etc.) mit dem ich dann arbeiten kann und im Fall vom NaNoWriMo muss ich auch einen Titel und eine Zusammenfassung in mein Profil stellen. Selbst jetzt bei der Vorbereitung brauche ich den Namen eigentlich schon um alles richtig ordnen zu können. „Ohne Titel“ sieht einfach bescheuert aus und stört mich ziemlich.

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NaNoWriMo 2013

NaNoWriMo 2013

Ich versuche es jetzt mal positiv zu sehen, dass ich nicht mehr studiere und stürze mich von nun an ohne irgendwelchen Ballast im Nacken in die Planungen für den diesjährigen NaNoWriMo. Es wird das dritte Mal sein, dass ich bei dem Projekt mitmache und dieses Mal will ich es auch schaffen! Beim ersten Versuch kam ich auf knapp unter 10000 Wörter, bevor mich eine Schreibblockade erwischte, beim zweiten Mal waren es schon über 20000. Da sollte es doch dieses Jahr klappen, oder? 🙂

Im Hinterkopf hatte ich den NaNoWriMo schon eine Weile, aber erst seit gestern erlaube ich mir ernsthaft darüber nachzudenken. In den Fingern kribbelt es bereits seit ein paar Wochen, nicht nur wegen dem NaNoWriMo, sondern generell. Ich habe etliche angefangene Geschichten, die eigentlich beendet werden wollen, oder seit Ewigkeiten herumliegende Ideen, die zu schade sind, um sie in die Tonne zu werfen, doch irgendwie will es nicht so recht funken. Meine Muse ist der Meinung, dass etwas vollkommen Neues nett wäre, etwas, worüber ich mir nicht schon Monate oder Jahre immer mal wieder den Kopf zerbrochen habe. Vom Prinzip her gar nicht mal so falsch, finde ich. Auch wenn die Gefahr, dass aus der neuen Geschichte doch wieder nur eine der angefangenen Karteileichen wird, recht groß ist. Meine Erfolgsgeschichte, was wirklich beendete Geschichten betrifft, ist unschön kurz. Was sich, wenn ich so drüber nachdenke, auch auf andere Dinge in meinem Leben zutrifft. Dass ich meine zwei Berufsausbildungen tatsächlich durchgezogen habe, sticht schon ziemlich heraus. Doch darüber will ich mir jetzt erstmal keine Gedanken machen, sonst bekomme ich nur wieder Depressionen und das wollen wir doch nicht.

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