NaNoWriMo 2013

NaNoWriMo 2013

Ich versuche es jetzt mal positiv zu sehen, dass ich nicht mehr studiere und stürze mich von nun an ohne irgendwelchen Ballast im Nacken in die Planungen für den diesjährigen NaNoWriMo. Es wird das dritte Mal sein, dass ich bei dem Projekt mitmache und dieses Mal will ich es auch schaffen! Beim ersten Versuch kam ich auf knapp unter 10000 Wörter, bevor mich eine Schreibblockade erwischte, beim zweiten Mal waren es schon über 20000. Da sollte es doch dieses Jahr klappen, oder? 🙂

Im Hinterkopf hatte ich den NaNoWriMo schon eine Weile, aber erst seit gestern erlaube ich mir ernsthaft darüber nachzudenken. In den Fingern kribbelt es bereits seit ein paar Wochen, nicht nur wegen dem NaNoWriMo, sondern generell. Ich habe etliche angefangene Geschichten, die eigentlich beendet werden wollen, oder seit Ewigkeiten herumliegende Ideen, die zu schade sind, um sie in die Tonne zu werfen, doch irgendwie will es nicht so recht funken. Meine Muse ist der Meinung, dass etwas vollkommen Neues nett wäre, etwas, worüber ich mir nicht schon Monate oder Jahre immer mal wieder den Kopf zerbrochen habe. Vom Prinzip her gar nicht mal so falsch, finde ich. Auch wenn die Gefahr, dass aus der neuen Geschichte doch wieder nur eine der angefangenen Karteileichen wird, recht groß ist. Meine Erfolgsgeschichte, was wirklich beendete Geschichten betrifft, ist unschön kurz. Was sich, wenn ich so drüber nachdenke, auch auf andere Dinge in meinem Leben zutrifft. Dass ich meine zwei Berufsausbildungen tatsächlich durchgezogen habe, sticht schon ziemlich heraus. Doch darüber will ich mir jetzt erstmal keine Gedanken machen, sonst bekomme ich nur wieder Depressionen und das wollen wir doch nicht.

Was ich gestern als Erstes gemacht habe, war meine etlichen Dateien zu durchforsten, auf der Suche nach einer geeigneten Geschichte. Gut, ich habe ja schon geschrieben, dass ich letztlich eine vollkommen neue schreiben werde, aber trotzdem, es war ein guter Anfang. Es war nicht so, dass diese Ideen alle nicht würdig für den NaNoWriMo gewesen wären, oder sowas in der Art. Alle diese Geschichten will ich irgendwann mal schreiben, komme was da wolle! Aber eben nicht jetzt. Trotzdem habe ich einige der Ideen in ein extra NaNo-Dokument kopiert, für alle Fälle. Letztes Jahr hatte ich auch erst eine Geschichte angefangen zu schreiben, merkte aber schon nach einem Tag, dass das nichts wird und schwenkte zu einer anderen um, die ich noch „auf Halde“ hatte. Brachte mir immerhin 20000 Wörter ein und ich schreibe sie immer noch weiter (jedoch seeeehr viel langsamer).

Eigentlich war ich sogar halbwegs zufrieden damit, dass ich immerhin schon eine Liste an möglichen Ideen hatte, so dass ich mich mit etwas Lesen ablenken wollte. Es endete damit, dass ich den Blog The Office of Letters and Light durchforstete und über immer mehr Geschichten von NaNoWriMo-Autoren stolperte, diverse Bücher auf meine Wunschliste setzte und dann… ja dann traf es mich. Eine Idee. Nein, DIE Idee! Es kribbelte plötzlich nicht nur in meinem Nacken, sondern ÜBERALL und ein warmes Gefühl machte sich in mir breit. Wie in einem Cartoon, in welchem die Figur ein Geistesblitz trifft.

Nein, ich werde hier natürlich nicht den genauen Inhalt meiner NaNoWriMo-Geschichte aufschreiben, das habe ich woanders schon getan und werde ich auch niemandem zeigen, bevor ich mir nicht sicher bin, dass ich es auch schaffe. Aber ich kann eine Frage in den Raum stellen.

Kennt ihr jemanden, der noch nie freiwillig ein Buch gelesen hat?

🙂

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