Musiktipp: Rage Against the Machine – Killing In The Name

Es gibt so viele Gründe für diesen Musiktipp, einer davon ist natürlich, dass er einfach toll ist. Herrlich zum Abreagieren, selbst wenn man, wie ich im Augenblick, zu Hause im Schreibtischstuhl sitzt. Oder durch die Wohnung „tanzt“.

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Noch ein Grund ist, dass es mich an „die guten alten Zeiten“ erinnert. Damals, als gewisse Freundschaften noch existierten und wir in Hamburg im Kaiserkeller gemeinsam unseren Spaß hatten. Mit einem Haufen anderer Irrer, die alle mit uns im richtigen Moment still standen, die Hände in die Luft streckten und laut „Killing in the name of!“ brüllten und im nächsten Moment wieder über die Tanzfläche spackten und headbangten. Das waren noch Zeiten! 

Damals, vor dem Ernst des Lebens, als Knie, Rücken und Nacken noch machten, was man ihnen sagte und man nach einem Abend Abspacken nicht gleich ein paar Tage Urlaub zum Rekonvaleszieren nehmen musste. Jetzt, mit bald 30 Jahren, spüre ich zwar immer noch den Drang danach mal wieder so richtig abzugehen, aber zum Einen fehlt Geld und Zeit um nach Hamburg zu fahren (hier in Berlin ist es einfach nicht das Gleiche…) und zum Anderen ist mein Körper der Meinung, dass ich alt werde. Ok, ich würde es natürlich trotzdem tun, ich lass mir doch von meinem blöden Körper nichts vorschreiben, pfft.

Stattdessen hocke ich jetzt zu Hause, „tanze“ durch die Wohnung und auf meinem Schreibtischstuhl herum, singe mit, headbange und… bin trotzdem für den Augenblick sogar sowas ähnliches wie glücklich :O Nach dem emotionalen Stress der letzten Tage und ohne irgendwelche Termine oder Verabredungen am Wochenende ist es tatsächlich ein netter Tag. Ich muss nirgends hin, kann machen was ich will (schreiben und Musik hören steht ganz oben auf meiner Liste!) und muss morgen noch nicht wieder arbeiten.

Samstage sind super.

Hach, diese angenehmen Klänge am Anfang von „Killing In The Name“… das sollte immer gespielt werden, wenn wir doch mal in einem (oder DEM) Club aufschlagen. Es ist er perfekte erste Song zum Tanzen. Schon hart genug, aber zwischendurch ruhig genug, dass man sich nicht gleich voll verausgaben muss. <3

Der Song ist außerdem ziemlich passend zu dem, was ich gerade schreibe. Ich versuche es inoffiziell nämlich doch mit dem NaNoWriMo, auch wenn ich genau weiß, dass ich es dieses Mal nicht schaffen werde. Aus den Gründen, die ich vor ein paar Blogeinträgen schon genannt habe. Es ist jetzt Tag 12 und ich hab erst so viel geschrieben, wie man nach Tag 2 haben sollte um es zu schaffen. Aber egal, ich habe Spaß an der Story über eine Serienkillerin „aus Versehen“ 😀 Mehr dazu wann anders… muss erstmal weiter schreiben 😉

 

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