Category Archives: TheRealMe

Faul

Irgendwie habe ich heute keine Lust auf irgendwas. Also, irgendwie schon, im Kopf, aber nicht genug, dass ich mich dafür bewegen möchte. Das Wetter ist so „meh“, das Licht ist schummrig und meine Augen wollen immer wieder zufallen. Denen ist es egal, dass ich eigentlich die Küche putzen müsste, damit meine Freundin nachher Burgerbrötchen backen und Burger braten kann. Oder dass ich eigentlich dringend wieder mal lernen müsste, weil ich mit dem Studieren ein bisschen hinterher bin. Nichts, was ich nicht noch aufholen könnte, aber trotzdem. Von meiner Muse Napoleon will ich gar nicht erst anfangen, der ist geradezu hysterisch am Kopfkino filmen und größenwahnsinnige Pläne machen und hätte gerne, dass ich alles mal aufschreibe. Dummerweise müsste ich mich dafür konzentrieren und das bekomme ich im Moment so gar nicht hin.

Wie gerne würde ich jetzt einfach schlafen gehen… aber dann ist ja bald schon wieder Montag und ich muss arbeiten gehen. Worauf ich auch keine Lust habe. Lieber wäre es mir, wenn schon Montag Abend wäre, weil ich da einen Asia-Laden stürmen will und alle Zutaten für Sushi kaufen werde. Wenn ich bis dahin wieder genug Energie für sowas habe und nicht in der S-Bahn einschlafe.

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Wasserstoffperoxid schmeckt nicht

Nein, es geht nicht ums Haarefärben (bzw. -bleichen). Das hätte auch weniger mit schmecken zu tun, denn zumindest mir ist noch nie etwas vom Kopf so weit herunter getropft, dass es relevant gewesen wäre. Abgesehen davon, dass mir sowas auch nicht (mehr) auf den Kopf kommt.

Ne, ich hatte Wasserstoffperoxid tatsächlich freiwillig im Mund. Naja, was heißt hier freiwillig… zumindest absichtlich. Zum Spülen. Ich bin nämlich seit letztem Samstag endlich weisheitszahnlos und kämpfe noch mit den unangenehmen Folgen. Dieses Mal hatte ich nämlich nicht so ein Glück wie bei den ersten beiden Zähnen, dass nach einer viertel Stunde alles vorbei war. Mein Zahnarzt musste etwa eine dreiviertel Stunde kämpfen überhaupt erst einen Zahn aus meinem Kiefer zu befreien und brauchte an dem Tag sicher nicht mehr in die Muckibude rennen, denn sein Workout hatte er damit schon.

Wenn ich daran denke, dass meine Kollegin letzte Woche auch das Vergnügen hatte

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Prioritäten, Lebensqualität und so.

Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Kollegen. Wir waren auf dem Rückweg vom Supermarkt in der Nähe von unserer Arbeitsstelle und er wollte im Bio-Markt an der Ecke noch schnell ein belegtes Brötchen kaufen. Der Laden war erst in Sichtweite, da beschwerte er sich darüber, dass die Bedienung immer viel zu lange bräuchte, wenn er morgens manchmal noch schnell reinspringt um sich ein Brötchen zu kaufen. Ich habe ihm erklärt, dass Bioläden wie dieser halt nicht auf Hektik ausgelegt sind, sondern dass man da in Ruhe und entspannt einkauft. Konnte er aber nicht nachvollziehen, er will schnell bedient werden und hat keine Zeit. Dann gehöre er eben nicht zur Zielgruppe dieser Läden, habe ich versucht ihm zu erklären.

Das führte gleich zur nächsten „Beschwerde“: Man kann bei dieser speziellen Ladenkette eine Mitgliedskarte bekommen, die monatlich einen gewissen Betrag kostet, mit dem man dann aber günstiger einkaufen kann. Er habe das mal ausgerechnet und da müsste man ja regelmäßig für eine ganze Familie einkaufen, damit sich das lohne. Dass es Menschen gibt, die das tatsächlich tun, das wollte er mir nicht glauben. Weil es ja trotzdem so viel teurer als in einem „normalen“ Supermarkt ist. Dass ich, hätte ich die finanziellen Mittel, auch lieber dort einkaufen würde als woanders, hat ihn sichtlich verblüfft.

Dieses Gespräch hat mich zum Nachdenken gebracht. Nicht speziell über Nahrungsmittel und Bioläden, sondern generell, was mich und meine Prioritäten betrifft. Doch ich muss dafür ein bisschen ausholen.

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Von wegen…

…zu glücklich zum Bloggen. Davon kann inzwischen nicht mehr wirklich die Rede sein.

Es war eine wirklich angenehme Abwechslung mal keine chronisch schlechte Laune und Depressionen zu haben, unerschütterlich jeden Mist ertragen zu können und das auch noch für längere Zeit. Ich kann mich nicht wirklich erinnern wann es das letzte Mal so war… so richtig wahrscheinlich irgendwann vor meinem ersten Schub vor inzwischen bald 8 Jahren. Oder ich habe es nie so wirklich realisiert, dass ich eine gute Phase hatte, weil ich vorher keine richtig schlimmen hatten, wie dieses Mal? Eigentlich auch egal.

Inzwischen ist dieses nette Hochphase jedenfalls leider wieder vorbei und ich bin wieder – wie sagt man so schön – emotional unausgeglichen. Was zur Zeit heißt, dass ich extrem gereizt bin, einfach gerne nur meine Ruhe haben würde, sie aber nicht bekomme. Jedenfalls nicht so, wie ich sie gerne hätte (einsame Hütte in den kanadischen Wäldern oder so). Und ich habe keine Ahnung warum! Eigentlich habe ich zur Zeit keinen Grund zur Klage, jedenfalls keinen, der vorher nicht auch da war (Arbeit z.B.).

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Zu krank/beschäftigt/glücklich zum Bloggen

Es ist jetzt mal wieder eine Weile her, dass ich hier etwas geschrieben habe und das hatte gleich drei Gründe:

  1. habe ich mich – letztlich relativ spontan – an der Fernuni Hagen für ein Psychologiestudium eingeschrieben und musste dafür in ziemlich kurzer Zeit sämtliche nötigen Unterlagen zusammensuchen. Kurz nach Einreichen der Bewerbung für ein Probestudium (da ich kein Abitur habe) wurde ich
  2. krank. Angina und anschließende fiese Erkältung – die immer noch nicht ganz angeklungen ist – haben mich 3 1/2 Wochen lang so aus den Socken gehauen, dass ich zwar surfen und Serien gucken konnte, aber um irgendeinen geraden Satz zu formulieren – egal ob nun Fiktion oder Blog – fehlte mir schlichtweg die Konzentration. Und dann gab es da noch
  3. Musik. Eine der Serien, die ich mir angeguckt habe, war „Lie To Me“. Einer der Darsteller ist Brendan Hines, der sich nebenher auch noch als Singer/Songwriter die Zeit vertreibt. Und eben diese Musik höre ich seit fast 5 Wochen durchgängig und kann einfach nicht aufhören, weil sie mich glücklich macht.

Schon komisch. Da bin ich mal nach langen Monaten im Auf und Ab (meisten „Ab“, also Depressionen) endlich mal für längere Zeit glücklich und hatte in der Zeit eigentlich nicht mal wirklich ein Bedürfnis danach zu schreiben. Viel lieber sah ich mir Serien an, hörte Musik und plante mein Studium. 

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Quote 29

„Literature enables the writer and reader to confront and master painful events.“ Jeffrey Berman

Quote 26

„If I don’t write to empty my mind, I go mad.“ Lord Byron

Quote 25

„Man kann nie genug Tassen haben. Sie müssen ja nicht zwangsläufig im Schrank stehen…“ TheRealMe

Quote 24

„Life sucks, no matter what. So don’t be fooled by location changes.“ Daria

Quote 23

“Writing is the only thing that, when I do it, I don’t feel I should be doing something else.” Gloria Steinem