Category Archives: TheRealMe

Meine Kartoffel geht nach

Ich glaube, meine Kartoffel geht auch nach*. Mindestens zwei Tage, wenn nicht gar mehr. Wibbly wobbly timey wimey oder so. Wo ist die TARDIS, wenn man sie mal braucht?

Ich fühl mich manchmal wie das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland. Keine Zeit und überhaupt, meine Uhr geht irgendwie falsch. Man muss aber kein weißes Kaninchen in einer Fabelwelt sein, damit man zeit-technisch nichts mehr auf die Reihe bekommt. Da reicht es schon aus, wenn man einfach nur arbeitet. Irgendwie habe ich zur Zeit das Gefühl, dass ich außer zu arbeiten, zu essen und zu schlafen nicht mehr viel Anderes mache.

Ab zur Arbeit

Ich stehe morgens (viel zu früh) auf, mache meinem Schatz Kaffee, döse im Sitzen und mit einem eigenen Kaffee in der Hand noch eine Weile herum, bis ich mich selber fertig und auf den Weg zur Arbeit machen muss. Mit Glück schaffe ich es manchmal, mich in der Mittagspause in Ruhe in die Küche zu setzen und dort beim Essen ein paar Seiten zu lesen, manchmal aber auch nicht. Oder die Küche ist besetzt. Oder es kommt ständig wer rein (was bei über 20 Kollegen gar nicht so unwahrscheinlich ist). Um 18 Uhr ist Feierabend und gar nicht so selten muss ich auf dem Weg nach Hause noch einkaufen, weil wir seit ich arbeite und Schatz ihren Kurs macht, nicht mehr bei Landkorb unser Essen bestellen können. Frisst ja auch gar keine Zeit und so.

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Ich will.

Ich will, ich will, ich will. Mal wieder zuviel.

Es ist mal wieder soweit: ich habe Hummeln im Hintern und all meine Pläne, was ich nicht so alles machen möchte, prasseln auf mich ein  und möchten erledigt werden. Alle auf einmal. Und am Besten gestern.

Ich will diesen Blog schön haben. Ich will mich schön haben. Ich will mein Leben schön haben. Ich will mich wieder mehr mit meiner Arbeit (Grafik, Programmierung und alles drumherum) auseinandersetzen. Ich will stricken. Ich will lesen und Filme gucken. Ich will malen/zeichnen. Ich will Monkey Island und Die Siedler 2 fertig spielen. Ich will Playstation zocken. Ich will Urlaub machen, aber eigentlich nicht das Haus verlassen. Ich will Bienen halten. Und ich will die 100 geplanten Geschichten und Romane weiterschreiben oder anfangen, die mir seit so langer Zeit im Kopf herumspuken.

Es ist ein Kreuz, wenn man zu viele Hobbies und/oder Interessen hat, aber nicht genug Zeit (und/oder Geld) um sich allen zu widmen. Besonders das Schreiben fehlt mir, aber wann immer ich es in den letzten Monaten versucht habe, kam wieder irgendetwas dazwischen (und sei es eine nervige Katze) und es ging einfach gar nichts. Und als wäre es nicht genug, dass ich nicht zum Schreiben von bisherigen Sachen komme, liefert mir meine größenwahnsinnige Muse natürlich am laufenden Band neue Ideen, die ich wahrscheinlich niemals umsetzen können werde.

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Was soll ich lesen?

Der April ist vorbei, der Mai hat schon angefangen und ich habe noch kein neues Buch am Wickel. Das gefällt mir nicht.

Ich habe es irgendwie zur Zeit sehr mit Buch-Reihen und ackere mich gerne am Stück durch alle Bände. Ist ein bisschen wie mit Serien, wenn sie schon etwas älter sind: wenn ich alle Zeit der Welt und kein Schlafbedürfnis hätte, würde ich auch 10 Staffeln am Stück gucken. Ich kann meistens nicht so einfach aufhören, wenn ich einmal angefangen habe.

Natürlich habe ich noch diverse Bücher herumliegen (real und virtuell), die ich mal angefangen habe und an sich weiter lesen könnte, aber irgendwie habe ich im Augenblick einfach keine Lust auf einzelne Bücher. Nun ist es nicht so, dass es einen Mangel an Buch-Reihen gibt, aus denen ich mich bedienen könnte, aber da gibt es gleich das nächste Problem: es gibt SO VIELE davon! Und ich kann mich nicht entscheiden -.-

  • Suzanne Collins – The Hunger Games (3) – Wiederholung
  • Anne Rice – The Vampire Chronicles (9?)
  • Terry Pratchett – Discworld (um die 40 oder so)
  • Eoin Colfer – Artemis Fowl (8)
  • George R.R. Martin – A Song of Ice and Fire (5?)

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Gelesen im Zeitraum Januar bis August

Seit einiger Zeit dokumentiere ich in der Sidebar, welche Bücher ich aktuell lese, was selten weniger als 3 sind. Mir ist einfach jeden Tag nach etwas anderem und auch wenn ich häufig Bücher in einem Rutsch durchlese, so kann es eben doch sein, dass ich mehrere gleichzeitig offen habe. Und es ist auch nicht ungewöhnlich, dass ich manche Bücher durchaus mehr als ein Mal lese. Zum einen, weil ich sie eben sehr mag, es teilweise sehr lange her ist und ich vieles wieder vergessen habe, oder weil ich es auch mal auf Englisch lesen will. Oder umgekehrt, denn in den letzten Monaten bin ich dazu übergegangen viele Bücher nur noch im Original lesen, wenn das Original Englisch ist.

Über die Zeit sind da natürlich etliche Bücher durch die Sidebar gelaufen und irgendwie finde ich es zu schade, dass sie gleich wieder von hier verschwinden ohne Spuren zu hinterlassen. Leider habe ich nur äußerst selten Lust und/oder Zeit eine Rezension zu schreiben, sodass ich es lieber in Listenform – so quasi – belasse.

Dies sind die Bücher, die ich im Zeitraum zwischen Anfang des Jahres und August gelesen habe. Ein Teil davon, ich kann mich nicht mehr an alle erinnern.

Fertig:

Suzanne Collins – The Hunger Games

Suzanne Collins - The Hunger GamesSuzanne Collins - Catching FireSuzanne Collins - Mockingjay

Eion Colfer – Artemis Fowl

Eoin Colfer - Artemis FowlEoin Colfer - Artemis Fowl: The Arctic IncidentEoin Colfer - Artemis Fowl: The Eternity Code

Rick Riordan – Camp Half-Blood 1 – Percy Jackson & The Olympians

Rick Riordan - Percy Jackson & The Olympians: The Lightning ThiefRick Riordan - Percy Jackson & The Olympians: Sea of MonstersRick Riordan - Percy Jackson & The Olympians: The Titans CurseRick Riordan - Percy Jackson & The Olympians: The Battle of the LabyrinthRick Riordan - Percy Jackson & The Olympians: The Last Olympian

Rick Riordan – Camp Half-Blood 2 – The Heroes of Olympus

Rick Riordan - The Heroes of Olympus: The Lost HeroRick Riordan - The Heroes of Olympus: The Son of NeptuneRick Riordan - The Heroes of Olympus: The Mark of Athena

J. K. Rowling – Harry Potter

J. K. Rowling - Harry Potter and the Sorcerer's StoneJ. K. Rowling - Harry Potter and the Chamber of SecretsJ. K. Rowling - Harry Potter and the Prisoner of AzkabanJ. K. Rowling - Harry Potter and the Goblet of FireJ. K. Rowling - Harry Potter and the Order of PhoenixJ. K. Rowling - Harry Potter and the Half-Blood PrinceJ. K. Rowling - Harry Potter and the Deathly Hallows

Diverse

Cassandra Clare - The Mortal Instruments: City of BonesDoctor Who - An Unearthly ChildDoctor Who - The Stone RoseKami Garcia - Beautiful CreaturesSteven Gould - JumperNeil Gaiman - NeverwhereNeil Gaiman - CoralineStephen Chbosky - The Perks of Being a WallflowerJane Austen - Pride and Prejudice

Angefangen:

Stephen King - Rose MadderDouglas Adams - The Hitchhiker's Guide to the GalaxySteven Gould - ReflexJ.D. Salinger - The Catcher in the RyeTerry Pratchett - The Colour of MagicNeil Gaiman - StardustEoin Colfer - Artemis Fowl and the Opal DeceptionRick Riordan - The Kane Chronicles: The Red Pyramid

Es ist allerdings nicht so, als wäre das alles, was ich lese…

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Musiktipp: Silverchair und Savage Garden

Eigentlich sollte das hier ein kleiner und kurzer Musiktipp sein, weil ich eine Akustikversion eines Songs gefunden habe, den ich sehr gerne habe. Doch als ich anfing zu schreiben, kam immer mehr dazu und nun… ist es ein bisschen mehr als ein Musiktipp.

Die späten 90er waren für mich eine sehr wichtige Zeit, was Musik betrifft. Nicht dass ich nur Musik gehört hätte, die zu der Zeit herausgebracht wurde, ganz bestimmt nicht. Aber es war die Zeit, in der ich mich nicht mehr so stark von Familie, Freunden etc. beeinflussen ließ, was für Musik ich denn so hören könnte. Vielleicht war ich damit ein Spätzünder, allerdings wuchs ich bei meinem Vater auf, der von Leonard Cohen, über die Rolling Stones, Sinèad O’Connor und Terence Trent D’Arby bis zu Die Ärzte alles hörte. Meine ältere Schwester war dazu noch ein echter New Wave Fan, insbesondere Depeche Mode – allzu schlecht hatte ich es also musikalisch nicht, so dass ich kaum rebellieren brauchte. Von meiner kurzen, hormonell bedingten Fan-Phase in Sachen Boybands und sowas reden wir einfach mal nicht. Schwamm drüber.

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Leere Akkus

Meine Akkus sind leer und meine Lebensumstände sind nicht besonders gut dazu geeignet sie wieder aufzufüllen. Ständig bin ich von Menschen umgeben und ich habe keine wirkliche Rückzugsmöglichkeiten. Keine, bei denen mir nicht gleichzeitig ein schlechtes Gewissen gemacht wird.

Es ist noch gar nicht so lange her, gemessen an meinem Alter jedenfalls, dass ich für mich realisiert habe, dass ich introvertiert bin. Viele meiner Probleme, die mit sozialen Kontakten (oder der Vermeidung solcher) zu tun haben, haben eben damit zu tun. Dachte ich früher noch, dass ich einfach Menschen nicht leiden kann und keinen Bock habe mich mit ihnen abzugeben, so weiß ich inzwischen, dass ich einfach keine andere Wahl habe. Und dass ich eben diese ablehnenden Gefühle habe, wenn meine Akkus leer sind und ich „einfach nicht mehr kann„.

Introvertierte Menschen funktionieren anders als extravertierte. Und ich meine „funktionieren“ durchaus wörtlich, denn die Hirnchemie, die Verarbeitung von Reizen im Gehirn etc. laufen schlichtweg anders ab. Das ist eine körperliche Sache und nicht psychisch, wie es gerne mal behauptet wird (und selbst von vielen Introvertierten gedacht wird, siehe meiner einer lange Zeit).

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Papier und Füller

Ein Jahr ohne Internet

Ein Jahr ohne Internet.
Das klingt für mich wie reine Folter.

Manche mögen mich (mal wieder) für Internet-süchtig halten, aber ich bin anderer Meinung. Es mag ja klingen, wie aus dem Mund von jedem anderen Süchtigen, aber ich KÖNNTE ohne Internet. Ich will nur nicht.

Paul Miller hat es jedenfalls getan. Ein ganzes Jahr lang hat er komplett auf das Internet verzichtet. Keine sozialen Netzwerke, keine Emails, kein Smartphone und auch kein GoogleMaps um sich zurechtzufinden.

Es fiel im erstaunlich leicht und er hat in kürzester Zeit viel gelernt, über sich, über Dinge, die man vergisst, wenn man sie nicht braucht… Wie man Karten liest zum Beispiel, oder dass er tatsächlich anders kommuniziert, wenn er nicht das Internet in greifbarer Nähe hat (in Form eines Smartphones).

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Prokrasti…dings

Eigentlich wollte ich heute anfangen mich wieder richtig ins Studium reinzuhängen, damit ich beim dritten (und letzten) Anlauf dann doch mal die Prüfung schaffe. Aber wie es bei mir immer so ist, komme ich in solchen Momenten auf die dämlichsten Ideen. Zum Beispiel darauf, dass ich ja mal wieder in meinen Blog schreiben könnte. Was dazu geführt hat, dass ich mit dem Design etc. mal wieder nicht mehr zufrieden bin und deshalb alles über den Haufen werfe (naja, fast) und mich erstmal um den Blog kümmere, statt ums Studium.

Ok, eigentlich wollte ich das gestern „mal eben“ erledigen, aber man verlangte meine Zeit auf dem Sofa zu verbringen, also muss ich dann wohl doch heute dran arbeiten. Und nicht am Studium. Im Rausreden bin ich gut, was?^^

Ne, aber jetzt ehrlich… es ist viel passiert, seit ich das letzte Mal hier geschrieben habe. Über kurz oder lang werde ich einiges davon sicher nachholen, falls es jemanden interessiert, aber fürs erste will ich mich mal um die Inhalte hier kümmern. Es waren eigentlich diverse Seiten (die da oben im Menü) geplant und einige gab es auch schon, aber der Inhalt… fehlt irgendwie noch. Größtenteils. Und das will ich jetzt nachholen.

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Birthday Blues

Schon seit Tagen geht es mir psychisch und körperlich nicht besonders gut. Nicht nur, weil ich in einigen Stunden 30 (29b!) Jahre alt werde, sondern auch weil ich mich an „Feiertagen“ wie Weihnachten und eben meinem Geburtstag an die vielen doofen Dinge in meiner Vergangenheit und teilweise Gegenwart erinnere, die mir an die Nieren gehen. Dass es eben der 30., also allgemein ein „besonderer“ Geburtstag ist, den man wohl auch feiert, das ist nur das Tüpfelchen auf dem i. Leider sind die Menschen, die ich gerne hier hätte entweder auf einem anderen Kontinent, oder am anderen Ende von Deutschland, oder krank, oder stark Katzenhaar allergisch, also fällt feiern wohl komplett aus. Das war so eigentlich nicht geplant…

Aber gleich zu allererst einmal die Preisfrage (ohne Preis):

Wird mein Vater zum Gratulieren

  1. anrufen
  2. eine eCard schreiben
  3. oder gar beides?

Das klingt komisch? Nicht, wenn man ihn kennt.

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Quote 38

“No one is one person. You are a different person in any different situation.” Simon Amstell