Category Archives: Schreiben

Ich will.

Ich will, ich will, ich will. Mal wieder zuviel.

Es ist mal wieder soweit: ich habe Hummeln im Hintern und all meine Pläne, was ich nicht so alles machen möchte, prasseln auf mich ein  und möchten erledigt werden. Alle auf einmal. Und am Besten gestern.

Ich will diesen Blog schön haben. Ich will mich schön haben. Ich will mein Leben schön haben. Ich will mich wieder mehr mit meiner Arbeit (Grafik, Programmierung und alles drumherum) auseinandersetzen. Ich will stricken. Ich will lesen und Filme gucken. Ich will malen/zeichnen. Ich will Monkey Island und Die Siedler 2 fertig spielen. Ich will Playstation zocken. Ich will Urlaub machen, aber eigentlich nicht das Haus verlassen. Ich will Bienen halten. Und ich will die 100 geplanten Geschichten und Romane weiterschreiben oder anfangen, die mir seit so langer Zeit im Kopf herumspuken.

Es ist ein Kreuz, wenn man zu viele Hobbies und/oder Interessen hat, aber nicht genug Zeit (und/oder Geld) um sich allen zu widmen. Besonders das Schreiben fehlt mir, aber wann immer ich es in den letzten Monaten versucht habe, kam wieder irgendetwas dazwischen (und sei es eine nervige Katze) und es ging einfach gar nichts. Und als wäre es nicht genug, dass ich nicht zum Schreiben von bisherigen Sachen komme, liefert mir meine größenwahnsinnige Muse natürlich am laufenden Band neue Ideen, die ich wahrscheinlich niemals umsetzen können werde.

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Quote 52

„You get ideas from daydreaming. You get ideas from being bored. You get ideas all the time. The only difference between writers and other people is we notice when we’re doing it.“ – Neil Gaiman

Titelsuche

Die Planungen für den NaNoWriMo gehen langsam voran und meine Idee reift so vor sich hin. Meine Muse Napoleon ist bereits wieder am Planen für eine Fortsetzung (natürlich, was sonst?), die ich aber noch nicht wirklich zulasse, denn wenn ich erstmal so anfange, dass wird das wieder nichts, wie ich aus Erfahrung weiß. Ich neige manchmal dazu zuviel zu planen, zu weit in die Zukunft zu denken, sodass ich am Ende beim aktuellen Projekt nicht weiter komme und stecken bleibe, weil ich gedanklich schon an einer anderen arbeite. Ein Beispiel dafür ist meine Malloy-Saga, die bereits aus geplanten 13/14 Geschichten besteht, obwohl ich beim Schreiben noch an der zweiten (wenn man eine Kurzgeschichte mitzählt) festsitze.

Was bei mir häufig als erstes oder zumindest ziemlich am Anfang bereits da ist, fehlt mir dieses Mal jedoch: ein Titel für die Geschichte! Vielleicht ist es eine leichte Form einer Zwangsstörung, aber ohne einen Namen fühle ich mich irgendwie gehemmt. Schließlich muss ich u.A. ein Dokument bzw. Projekt erstellen (ich arbeite seit etwa einem Jahr mit Scrivener, einem professionellem Programm, was perfekt für Autoren zugeschnitten ist, mit Tools zur Recherche etc.) mit dem ich dann arbeiten kann und im Fall vom NaNoWriMo muss ich auch einen Titel und eine Zusammenfassung in mein Profil stellen. Selbst jetzt bei der Vorbereitung brauche ich den Namen eigentlich schon um alles richtig ordnen zu können. „Ohne Titel“ sieht einfach bescheuert aus und stört mich ziemlich.

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NaNoWriMo 2013

NaNoWriMo 2013

Ich versuche es jetzt mal positiv zu sehen, dass ich nicht mehr studiere und stürze mich von nun an ohne irgendwelchen Ballast im Nacken in die Planungen für den diesjährigen NaNoWriMo. Es wird das dritte Mal sein, dass ich bei dem Projekt mitmache und dieses Mal will ich es auch schaffen! Beim ersten Versuch kam ich auf knapp unter 10000 Wörter, bevor mich eine Schreibblockade erwischte, beim zweiten Mal waren es schon über 20000. Da sollte es doch dieses Jahr klappen, oder? 🙂

Im Hinterkopf hatte ich den NaNoWriMo schon eine Weile, aber erst seit gestern erlaube ich mir ernsthaft darüber nachzudenken. In den Fingern kribbelt es bereits seit ein paar Wochen, nicht nur wegen dem NaNoWriMo, sondern generell. Ich habe etliche angefangene Geschichten, die eigentlich beendet werden wollen, oder seit Ewigkeiten herumliegende Ideen, die zu schade sind, um sie in die Tonne zu werfen, doch irgendwie will es nicht so recht funken. Meine Muse ist der Meinung, dass etwas vollkommen Neues nett wäre, etwas, worüber ich mir nicht schon Monate oder Jahre immer mal wieder den Kopf zerbrochen habe. Vom Prinzip her gar nicht mal so falsch, finde ich. Auch wenn die Gefahr, dass aus der neuen Geschichte doch wieder nur eine der angefangenen Karteileichen wird, recht groß ist. Meine Erfolgsgeschichte, was wirklich beendete Geschichten betrifft, ist unschön kurz. Was sich, wenn ich so drüber nachdenke, auch auf andere Dinge in meinem Leben zutrifft. Dass ich meine zwei Berufsausbildungen tatsächlich durchgezogen habe, sticht schon ziemlich heraus. Doch darüber will ich mir jetzt erstmal keine Gedanken machen, sonst bekomme ich nur wieder Depressionen und das wollen wir doch nicht.

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NaNoWriMo 2012

NaNoWriMo 2012

Sind die diesjährigen Batches nicht hübsch? (*seufz*) Eigentlich ist meine werte Muse ja noch im Urlaub – oder ist desertiert, wenn man so will – aber ich denke, das werde ich nicht akzeptieren und Napoleon einfach wieder zurück zwingen. Noch 2 1/2 Tage kann er sich ausruhen und dann soll er gefälligst arbeiten. Ein paar Ideen habe ich ja noch auf Halde, wenn ihm nix neues einfallen sollte.

Dieses Mal fange ich wenigstens nicht erst in der schon laufenden ersten Woche an und habe sogar jemanden, der mitmacht. Bisher gibt es auf Arbeit auch keine Blocker, so dass ich vielleicht wirklich zum Schreiben kommen könnte. Wäre doch gelacht, wenn ich es dieses Jahr nicht hinbekommen würde, oder? Drückt mir die Daumen! 😉

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Quote 29

„Literature enables the writer and reader to confront and master painful events.“ Jeffrey Berman

Quote 27

„Don’t annoy the writer. They may put you in a book and kill you.“ Anonymous

Quote 26

„If I don’t write to empty my mind, I go mad.“ Lord Byron

Quote 23

“Writing is the only thing that, when I do it, I don’t feel I should be doing something else.” Gloria Steinem

NaNoWriMo 4

Es war ja eigentlich echt klar, dass ich es nicht schaffen würde auch nur annähernd auf 50.000 Wörter zu kommen, aber dass ich wohl bei unter 10.000 hängen bleiben würde, das ist dann doch ernüchternd. Vor allem, weil ich an der Stelle schon vor über (?) einer Woche war. Es lief ganz gut, so lange ich chronologisch geschrieben habe, aber dann kam ich irgendwann an den Punkt, an dem die Geschichte in meinem Kopf schon viel weiter war, als ich mit dem Schreiben hinterher kam und dann fing das Stückeln an… und das war es dann. Meine Muse bäumte sich noch mit einigen netten Einfällen für später (sogar für das 2. Buch) auf und dann war Funkstille. Und ich konnte auch keine Disziplin aufbringen trotzdem weiter zu schreiben.

Im Gegensatz zu den NaNoWriMo-Geschichten von vielen anderen wird diese aber nicht in der Schublade verschwinden, denn ich bleibe dabei, dass es vom Prinzip her wirklich gutes Romanmaterial ist. Ich werde weiter daran arbeiten, allerdings etwas entspannter, ohne Druck und… mit mehr Plan. Es ist ja nicht so, dass ich gar nichts mehr geschrieben hätte in den letzten Tagen, aber ich habe mich aufs Plotten und auf die Charakterbeschreibungen konzentriert. Plot ist wichtig für ein Buch, denn in einem Buch kann nicht einfach z.B. ein Hugh Jackman sein Shirt ausziehen und alles ist trotzdem fein 😉

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