Category Archives: NaNoWriMo

Charakternamenssuche

Ich lasse jetzt mal unter den Tisch fallen, dass ich schon wieder das Gefühl habe, dass meine Story-Idee für den NaNoWriMo nicht wirklich umsetzbar ist, weil es entweder zu kitschig oder zu wenig Inhalt würde… aber das kann sich ja durchaus noch ändern. Ich kenne ja meine Pappenheimer, in diesem Falle meine Muse Napoleon.

Was sich aber nicht mehr ändern wird, ist der Vorname von der männlichen Hauptperson. Aus irgendeinem Grund bekomme ich den Namen „Simon“ nicht mehr aus dem Kopf, also muss er wohl so heißen. Die Protagonistin hingegen bereitet mir noch Sorgen… es soll einerseits kein Modename sein, andererseits auch nichts zu außergewöhnliches. Und sie einfach erstmal „Kim“ nennen will ich sie auch nicht, auch wenn das bei meiner 2011er-Geschichte ganz gut funktioniert hat, bevor die Dame in „Anna“ umgetauft wurde.

Ein paar mögliche Namen hätte ich schon, aber irgendwie… ja keine Ahnung. Es will einfach nicht so richtig „funken“:

  • Anita, Kurzform Anni. Mutter war ABBA-Fan, Vater wollte aber partout nicht Anni-Frid
  • Marika
  • Sila
  • Matilda
  • …?

Ich komme offensichtlich auch bei der Sache nicht weiter. Einen Monat habe ich noch, dann geht es los… Vorschläge für Namen und Titel nehme ich gerne an 🙂

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Titelsuche

Die Planungen für den NaNoWriMo gehen langsam voran und meine Idee reift so vor sich hin. Meine Muse Napoleon ist bereits wieder am Planen für eine Fortsetzung (natürlich, was sonst?), die ich aber noch nicht wirklich zulasse, denn wenn ich erstmal so anfange, dass wird das wieder nichts, wie ich aus Erfahrung weiß. Ich neige manchmal dazu zuviel zu planen, zu weit in die Zukunft zu denken, sodass ich am Ende beim aktuellen Projekt nicht weiter komme und stecken bleibe, weil ich gedanklich schon an einer anderen arbeite. Ein Beispiel dafür ist meine Malloy-Saga, die bereits aus geplanten 13/14 Geschichten besteht, obwohl ich beim Schreiben noch an der zweiten (wenn man eine Kurzgeschichte mitzählt) festsitze.

Was bei mir häufig als erstes oder zumindest ziemlich am Anfang bereits da ist, fehlt mir dieses Mal jedoch: ein Titel für die Geschichte! Vielleicht ist es eine leichte Form einer Zwangsstörung, aber ohne einen Namen fühle ich mich irgendwie gehemmt. Schließlich muss ich u.A. ein Dokument bzw. Projekt erstellen (ich arbeite seit etwa einem Jahr mit Scrivener, einem professionellem Programm, was perfekt für Autoren zugeschnitten ist, mit Tools zur Recherche etc.) mit dem ich dann arbeiten kann und im Fall vom NaNoWriMo muss ich auch einen Titel und eine Zusammenfassung in mein Profil stellen. Selbst jetzt bei der Vorbereitung brauche ich den Namen eigentlich schon um alles richtig ordnen zu können. „Ohne Titel“ sieht einfach bescheuert aus und stört mich ziemlich.

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NaNoWriMo 2013

NaNoWriMo 2013

Ich versuche es jetzt mal positiv zu sehen, dass ich nicht mehr studiere und stürze mich von nun an ohne irgendwelchen Ballast im Nacken in die Planungen für den diesjährigen NaNoWriMo. Es wird das dritte Mal sein, dass ich bei dem Projekt mitmache und dieses Mal will ich es auch schaffen! Beim ersten Versuch kam ich auf knapp unter 10000 Wörter, bevor mich eine Schreibblockade erwischte, beim zweiten Mal waren es schon über 20000. Da sollte es doch dieses Jahr klappen, oder? 🙂

Im Hinterkopf hatte ich den NaNoWriMo schon eine Weile, aber erst seit gestern erlaube ich mir ernsthaft darüber nachzudenken. In den Fingern kribbelt es bereits seit ein paar Wochen, nicht nur wegen dem NaNoWriMo, sondern generell. Ich habe etliche angefangene Geschichten, die eigentlich beendet werden wollen, oder seit Ewigkeiten herumliegende Ideen, die zu schade sind, um sie in die Tonne zu werfen, doch irgendwie will es nicht so recht funken. Meine Muse ist der Meinung, dass etwas vollkommen Neues nett wäre, etwas, worüber ich mir nicht schon Monate oder Jahre immer mal wieder den Kopf zerbrochen habe. Vom Prinzip her gar nicht mal so falsch, finde ich. Auch wenn die Gefahr, dass aus der neuen Geschichte doch wieder nur eine der angefangenen Karteileichen wird, recht groß ist. Meine Erfolgsgeschichte, was wirklich beendete Geschichten betrifft, ist unschön kurz. Was sich, wenn ich so drüber nachdenke, auch auf andere Dinge in meinem Leben zutrifft. Dass ich meine zwei Berufsausbildungen tatsächlich durchgezogen habe, sticht schon ziemlich heraus. Doch darüber will ich mir jetzt erstmal keine Gedanken machen, sonst bekomme ich nur wieder Depressionen und das wollen wir doch nicht.

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Content! *schrei*

Ich hab dann wirklich mal angefangen und die Schreibprojekte ein bisschen überarbeitet und mit Leben gefüllt. Es ist noch nicht perfekt und auch sicher noch nicht komplett, aber fürs Erste sollte es reichen. Leider habe ich seit ein paar Stunden immer stärker werdende Kopfschmerzen und meine Konzentration lässt langsam aber sicher nach. Naja, was solls.

Die neuen  bzw. überarbeiteten Schreibprojekte sind:

NaNoWriMo (Hauptseite) mit den Unterseiten NaNoWriMo-2011 und NaNoWriMo-2012 und dann noch die „Malloy-Saga„.

Bei den NaNoWriMo-Seiten gibt es jeweils eine Zusammenfassung was es ist und einen kleinen Anriss, ums was es geht. Bei der „Malloy-Saga“-Hauptseite (Unterseiten kommen sobald die Stories halbwegs vorzeigbar sind oder es mehr dazu zu erzählen gibt) habe ich, sofern vorhanden und/oder möglich Titel und Kurzbeschreibungen zu meinen bisher geplanten Geschichten aufgelistet. Es kommt über kurz oder lang aber noch einiges dazu. Sobald ich die Spoiler oder unvollständigen Daten aus der Zeitleiste raus editiert habe. Stammbäume mit Verknüpfungen gibt es auch schon, aber da sind so viele Spoiler drin, das kann ich nicht so einfach reinstellen. Später irgendwann mal.

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NaNoWriMo 2012

NaNoWriMo 2012

Sind die diesjährigen Batches nicht hübsch? (*seufz*) Eigentlich ist meine werte Muse ja noch im Urlaub – oder ist desertiert, wenn man so will – aber ich denke, das werde ich nicht akzeptieren und Napoleon einfach wieder zurück zwingen. Noch 2 1/2 Tage kann er sich ausruhen und dann soll er gefälligst arbeiten. Ein paar Ideen habe ich ja noch auf Halde, wenn ihm nix neues einfallen sollte.

Dieses Mal fange ich wenigstens nicht erst in der schon laufenden ersten Woche an und habe sogar jemanden, der mitmacht. Bisher gibt es auf Arbeit auch keine Blocker, so dass ich vielleicht wirklich zum Schreiben kommen könnte. Wäre doch gelacht, wenn ich es dieses Jahr nicht hinbekommen würde, oder? Drückt mir die Daumen! 😉

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NaNoWriMo 4

Es war ja eigentlich echt klar, dass ich es nicht schaffen würde auch nur annähernd auf 50.000 Wörter zu kommen, aber dass ich wohl bei unter 10.000 hängen bleiben würde, das ist dann doch ernüchternd. Vor allem, weil ich an der Stelle schon vor über (?) einer Woche war. Es lief ganz gut, so lange ich chronologisch geschrieben habe, aber dann kam ich irgendwann an den Punkt, an dem die Geschichte in meinem Kopf schon viel weiter war, als ich mit dem Schreiben hinterher kam und dann fing das Stückeln an… und das war es dann. Meine Muse bäumte sich noch mit einigen netten Einfällen für später (sogar für das 2. Buch) auf und dann war Funkstille. Und ich konnte auch keine Disziplin aufbringen trotzdem weiter zu schreiben.

Im Gegensatz zu den NaNoWriMo-Geschichten von vielen anderen wird diese aber nicht in der Schublade verschwinden, denn ich bleibe dabei, dass es vom Prinzip her wirklich gutes Romanmaterial ist. Ich werde weiter daran arbeiten, allerdings etwas entspannter, ohne Druck und… mit mehr Plan. Es ist ja nicht so, dass ich gar nichts mehr geschrieben hätte in den letzten Tagen, aber ich habe mich aufs Plotten und auf die Charakterbeschreibungen konzentriert. Plot ist wichtig für ein Buch, denn in einem Buch kann nicht einfach z.B. ein Hugh Jackman sein Shirt ausziehen und alles ist trotzdem fein 😉

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Blöde Nebencharaktere

Mit meinem NaNoWriMo-Projekt komme ich zur Zeit irgendwie nicht besonders gut weiter. Ich hänge bei unter 10.000 Wörtern, sollte aber schon längst bei dem 3-fachen sein. Gut, dass ich die 50.000 Wörter ihm November nicht schaffen würde, das war mir ja eigentlich eh klar, aber dass ich bei der Zahl steckenbleibe…hmpf.

Dazu kommt noch, dass meine Geschichte sich – zumindest in meinem Kopf, weil schreiben geht ja mal wieder nicht so richtig – selbstständig macht und nicht mehr abläuft, wie ich es geplant hatte. Meine Protagonistin sollte einen neuen Kollegen bekommen, für den sie sich interessiert und wegen dem sie einige Dinge versucht zu unterdrücken. Das hätte die Story weitergebracht und die Veränderungen bewirkt, die mir vorschwebten. Aber denkste! Der Kerl macht sich selbstständig und will viel lieber eine wichtigere Rolle spielen. Macht einen auf geheimnisvoll und gefährlich, ist optisch eindrucksvoller als ich wollte und überhaupt, er will jetzt mitspielen, statt einfach nur daneben zu stehen. Was soll denn das?

Meine Charaktere meutern gegen mich!

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NaNoWriMo 3

Heute ist eigentlich schon Tag 16, des NaNoWriMo und es sind nur noch 15 übrig. Aber von den knapp 26.000 benötigten Wörtern um die eigentliche Aufgabe zu schaffen, bin ich noch weit entfernt. Ich denke auch kaum, dass ich am Ende des Monats auch nur ansatzweise 50.000 Wörter geschafft haben werde, denn meine Zeit lässt es einfach nicht zu.

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NaNoWriMo 2

Participant2011_180_180_whiteJa, natürlich habe ich es jetzt doch getan. Viel zu spät und es ist wahrscheinlich sowieso zum Scheitern verurteilt, aber meine Muse war der Meinung, dass ich es doch mit dem NaNoWriMo versuchen soll. Ich sollte mich eigentlich schon daran gewöhnt haben, dass das Ding sich nicht an meine Logik hält.

Unter der Woche hatte ich, wie erwartet, nicht genug Zeit um ausreichend zu schreiben bzw. war durch ein paar unangenehme Vorkommnisse psychisch so angegriffen, dass ich lieber mit dem Kopf auf der Tischplatte lag und die Wand angestarrt habe, als dass ich nennenswert etwas schreiben konnte. Nicht mal plotten war drin.

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Musiktipp: Rage Against the Machine – Killing In The Name

Es gibt so viele Gründe für diesen Musiktipp, einer davon ist natürlich, dass er einfach toll ist. Herrlich zum Abreagieren, selbst wenn man, wie ich im Augenblick, zu Hause im Schreibtischstuhl sitzt. Oder durch die Wohnung „tanzt“.

(Direktlink das Widget funktioniert zur Zeit nicht)

Noch ein Grund ist, dass es mich an „die guten alten Zeiten“ erinnert. Damals, als gewisse Freundschaften noch existierten und wir in Hamburg im Kaiserkeller gemeinsam unseren Spaß hatten. Mit einem Haufen anderer Irrer, die alle mit uns im richtigen Moment still standen, die Hände in die Luft streckten und laut „Killing in the name of!“ brüllten und im nächsten Moment wieder über die Tanzfläche spackten und headbangten. Das waren noch Zeiten! 

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