Category Archives: Der alltägliche Wahnsinn

Nix zu sagen

Irgendwie habe ich heute nichts zu sagen, zumindest nichts, was ich hier im Internet frei aussprechen kann. Den Blog hier liest zwar keiner, aber Google ist überall und vielleicht verirrt sich ja doch mal jemand hier her.

So viel sei gesagt: es ist ein beschissener Tag und hallooooo Depressionen. Könnte grade heulen und schreien, oder einfach nur die Decke über den Kopf ziehen und warten, bis es aufhört. Dann kann ich vielleicht auch endlich wieder mal etwas mehr schreiben, als zwei popelige Sätze. Zeit wirds, so viele meiner Schreibprojekte könnten mal ein neues Kapitel vertragen… aber meine Muse lässt mich ja nicht mehr. Stattdessen versuche ich mir das Heulen zu verkneifen, weil ich nicht alleine bin und in Gesellschaft, egal wie sehr ich diese Person liebe, einfach nicht richtig frei heulen kann.

Vielleicht ist Morgen ja ein besserer Tag. Auch wenn der Realist (andere sagen Pessimist) in mir mit SSAT (Selbe Scheiße Anderer Tag) rechnet.

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Langweilig!

Mir ist laaaaaangweilig.

So langweilig, dass ich schon den ganzen Tag Filme, Serien und Hörspiele sehe/höre, die ich schon beinahe auswendig mitsprechen kann.

So langweilig, dass meine Muse sich verzogen hat und keinen Mucks von sich gibt. Da hätte ich tatsächlich mal Zeit und Ruhe und was ist? Es ist ihr zu viel Zeit und Ruhe. Die blöde Kuh nervt mich immer wenn ich auf Arbeit bin, nicht schreiben darf (weil ich neuerdings quasi neben dem Chef sitze), kann (weil zuviel zu tun ist), oder unterwegs bin.

So langweilig, dass ich schon nachrechne, ob ich mir aktuell noch eine zweite Brille leisten könnte, bei einem anderen Onlinehändler als die erste, die immer noch unterwegs ist. An sich wollte ich ja eh noch eine zweite, weniger nerdige Brille haben, so über kurz oder lang. Ich könnte glatt mit mir selber wetten, welche Brille zuerst ankommt. Die Erste wird/wurde in Thailand hergestellt und durch die Überschwemmungen der letzten Wochen ist die Produktion ausgefallen und es kann noch etwa zwei Wochen dauern, bis das gute Stück endlich hier ist. Bei dem anderen Händler, den ich im Auge habe, würde die Brille in Deutschland produziert (die Firma sitzt hier in Berlin), als wäre eine gewisse Chance da, dass es schnell geht…hmpf.

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Explodierende TARDIS

Ich brauche wirklich dringend einen Bilderrahmen für den Kunstdruck, den ich von einem Kollegen zum Geburtstag geschenkt bekommen habe: Die explodierende Tardis von Vincent van Gogh.

Klar, nicht wirklich vom echten Vincent van Gogh, aber von dem, der in er Serie Doctor Who auftaucht. In der 10. Episode der 5. Staffel des „neuen“ Doctor Who (lange Geschichte, ich empfehle den entsprechenden Wikipediaartikel, falls Doctor Who unbekannt sein sollte) landet der Doctor zusammen mit seiner Begleiterin Amy Pond mit der TARDIS bei Vincent van Gogh, der gerade aus unterschiedlichen Gründen eine schwere Zeit durchmacht. Ohne jetzt die ganze Folge zu rekapitulieren: am Ende ist alles quasi wieder gut und der Doctor hat so viel Eindruck auf van Gogh gemacht, dass dieser die TARDIS malte.  

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Quote 12

“I like nonsense, it wakes up the brain cells. Fantasy is a necessary ingredient in living.” Dr. Seuss

Quote 11

„We are all a little weird and life’s a little weird, and when we find someone whose weirdness is compatible with ours, we join up with them and fall in mutual weirdness and call it love.“ Dr. Seuss

Nennt mich Dexter


Image: Simon Howden

Nein, nicht wirklich. Aber ich habe letzte Nacht geträumt, ich hätte jemanden getötet und irgendwie hatte es doch etwas von dieser Serie. Auch wenn es spontan war und ich deshalb Probleme hatte, die Leiche irgendwo verschwinden zu lassen. Mit was für Problemen man sich im Traum so rumschlagen muss ist schon interessant, irgendwie. Und nein, ich schlafwandle nicht, meine Freundin und alle Nachbarn sind noch am Leben 😉

Kleiner irrer Fun-Fact dazu: ebenfalls letzte Nacht hat eine meiner besten Freundinnen geträumt, sie würde umgebracht. Nein, ich wars nicht. Denn ich bin weiblich und habe einen Mann gemeuchelt, sie hingegen wurde von einem Kerl um die Ecke gebracht. Doch trotzdem ist es doch ein wenig gruselig, dass es sonst so schön passt…

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Das Kreuz der Kreativen

Es gibt Tage, da ist es ein echtes Kreuz ein Kreativer zu sein.

Kreativität ist eine Eigenschaft, die viele für sich beanspruchen, die wenigsten verdienen und die auch nicht so schön ist, wie man es weithin annimmt. Kreativ zu sein bedeutet nämlich, dass man ständig mit dem Unverständnis der Umwelt zu kämpfen hat.

Ich schreibe.
Ich schreibe gerne.
Wenn ich schreibe, dann wird alles Andere unwichtig.

Ich schreibe selten, wenn ich es wirklich will, sondern dann, wenn ich einfach MUSS.

Es ist ein innerer Drang, ein brennendes Verlangen und ich kann es weder an- noch ausknipsen. Es ist unkontrollierbar.

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Nummer 79.309.175.129

Es ist schon ein wenig gruselig, wenn man so darüber nachdenkt, wieviele Menschen derzeit auf der Erde leben. Vor allem, wenn man die Zahl danebenstellt, wieviele Menschen es überhaupt je gab, so ungefähr jedenfalls. Die BBC hat mal wieder ganze Arbeit geleistet und ein kleines Online-Tool entwickelt, womit man anhand seiner Geburtsdaten herausfinden kann, welchen Platz man in der „Reihenfolge“ der Menschen einnimmt, zum Zeitpunkt der Geburt und auch generell.

Meine Zahlen sind folgende:

Das ist jetzt erst 29 Jahre her und doch sind wir schon bei 7 Milliarden angelangt. Und es sieht nicht so aus, als würde der Trend sich großartig abschwächen.

In der Entwicklungskurve auf der besagten BBC-Seite kann man das wunderbar nachvollziehen.

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